E-Signatur & sichere Kommunikation – Unterschrift ohne Umlaufmappe

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Infografik zur Digitalisierung in Rechtsabteilungen; E-Signatur als Türöffner und Überblick über Prozesse und Sicherheit.

 

Elektronische Signatur & Secure Collaboration: der Türöffner für jede weitere Digitalisierung

Wer die digitale Unterschrift einführt, optimiert nicht nur einen einzelnen Arbeitsschritt. Die E-Signatur ist der Einstieg in durchgängig digitale Vertragsprozesse und damit weit mehr als ein Komfortgewinn. Papier-Rundläufe und gescannt-signiert-gescannte PDFs gehören damit der Vergangenheit an. Für moderne Rechtsabteilungen ist die elektronische Unterschrift kein Nice-to-have, sondern ein Hygiene-Faktor.

Der Domino-Effekt der E-Signatur

Einmal eingeführt, entfaltet die elektronische Signatur eine Kettenwirkung über mehrere Bereiche hinweg:

  • CLM-Enabler: Die digitale Unterschrift bildet den letzten Schritt im Vertragsmanagement, ganz ohne Medienbrüche.
  • Secure Collaboration: Portalbasierter Austausch mit Kanzleien ersetzt unsichere E-Mails mit Anlagen.
  • Compliance: QES-fähig nach eIDAS-Verordnung, mit lückenlosem Audit-Trail und weltweiter Rechtskonformität.

Der Effekt ist messbar: Prozesse werden effizienter, zu 100 % nachverfolgbar und lassen sich global skalieren.

E-Signatur einführen: 5 Schritte zum Rollout

Ein erfolgreicher Rollout folgt einem klaren Fahrplan. Die folgenden fünf Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

  1. Use Cases priorisieren: Beginnen Sie mit internen Freigaben, dann folgen Standardverträge, anschließend die Kanzlei-Kommunikation.
  2. Tool auswählen: Setzen Sie auf eine eIDAS-konforme Lösung wie DocuSign, Adobe Sign oder D-Trust.
  3. Prozesse anpassen: Aus „Print-sign-scan” wird „Sign now”.
  4. Schulung: Kurze Sessions von 15 Minuten nach dem Champions-Ansatz sorgen für schnelle Akzeptanz.
  5. Reporting: Tracken Sie die Adoption-Rate und kalkulieren Sie die Einsparungen.

So wird aus einer technischen Einführung ein nachhaltig verankerter Prozess.

Praxis-Use-Case: elektronische Signatur im Mittelstand

Wie groß der Hebel ist, zeigt ein typisches Beispiel aus dem Mittelstand:

  • Problem: Über 100 Freigaben pro Monat liefen per Umlaufmappe, mit drei bis fünf Tagen Verzögerung.
  • Lösung: Eine DocuSign-CLM-Integration ermöglichte paralleles und mobiles Signieren.
  • Ergebnis: Die Time-to-Sign sank auf unter vier Stunden, der Papierverbrauch ging auf null zurück, die Adoption lag über 95 %.

Das Beispiel macht deutlich: Die elektronische Signatur zahlt sich schnell aus und schafft die Grundlage für weitere Digitalisierungsprojekte.

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